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Nachrichten


Lohnlücke zwischen Frauen und Männern nicht hinnehmbar

Zum Equal Pay Day (Tag für gleiche Bezahlung) am 18. März, dem Aktionstag für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, erklären Karin Heckert, Kreisvorsitzende der LINKEN Havelland, und die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Kreistag Havelland, Andrea Johlige:

"Frauen sehen sich in der Berufswelt mit einer doppelten Diskriminierung konfrontiert. Zum einen werden "typische Frauenberufe" schlechter bezahlt als "typische Männerberufe". Zum anderen verdienen Frauen für die selbe Arbeit durchschnittlich noch immer weniger als ihre männlichen Kollegen und haben damit auch am Ende ihres Arbeitslebens weniger Rente und sind stärker armutsgefährdet. Das ist einfach nicht hinnehmbar und muss dringend korrigiert werden", erklärt Karin Heckert.

"DIE LINKE steht für die Gleichstellung der Frau. Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen, die der Equal-Pay-Day verdeutlicht, sind eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Als LINKE setzen wir uns aktiv dafür ein, diese zu beenden", ergänzt Andrea Johlige.

Hintergrund:
Der Equal Pay Day wurde 1966 in den USA ins Leben gerufen. Er soll auf die bestehenden Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern aufmerksam machen. In Deutschland liegt der Lohnunterschied aktuell (unbereinigt) bei 21 %. Rechnet man dies in Kalendertage um, dann ist in Deutschland der 18. März der Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.
DIE LINKE macht sich auf verschiedenen Ebenen für die Schließung der Lohnlücke zwischen Frauen und Männern stark. Die Linksfraktion im Brandenburger Landtag unterstützt unter anderem die Forderung des DGB nach einem Lohngerechtigkeitsgesetz und der Ost-West-Angleichung der Löhne. Der Landtagsabgeordnete Andreas Bernig hat heute eine entspechende Presserklärung abgegeben. Die Linksfraktion im Bundestag fordert in einem Antrag ebenfalls die Zurückdrängung der Lohnungerechtigkeit.


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