22. November 2012

Linkspolitiker lasen vor

Diana Golze und Christian Görke beteiligten sich am Vorlesetag

Diana Golze las in der Rathenower Stadtbibliothek (Foto: Öchsle)
Christian Görke im Kreise interessierter Zuhörer (Foto: Hübner)

Am 16. November 2012 fand der 9. bundesweite Vorlesetag statt. Überall in Deutschland wurde vorgelesen. Im Havelland beteiligten sich u.a. die Bundestagsabgeordnete Diana Golze und ihr Landtagskollege Christian Görke (beide DIE LINKE) am Aktionstag, um Mädchen und Jungen für das Lesen zu begeistern.
Christian Görke stellte Zweitklässlern der Grundschule „Geschwister-Scholl“ in der havelländischen Kreisstadt das bekannte Kinderbuch „Das kleine Gespenst“ vor.
Mit dem „Kleinen Gespenst“ hat Kinderbuch-Erfolgsautor Otfried Preußler bereits viele Generationen lesehungriger Mädchen und Jungen erfreut. Das Buch erschien im Jahr 1966 und wurde inzwischen in 32 Sprachen übersetzt.
Auch die Mädchen und Jungen der zweiten Klassen hörten aufmerksam zu, welche Abenteuer  das „Kleine Gespenst“ in der Stadt Eulenberg erlebte.
Für das kommende Frühjahr lud der Landtagsabgeordnete die Zweitklässler zu einem Besuch im Landtag ein. Neben der Besichtigung des Landtagsgebäudes soll auch eine Lesestunde auf dem Programm stehen. Dann allerdings wollen die Mädchen und Jungen dem Parlamentarier aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen.
Die Bundestagsabgeordnete Diana Golze las – wie bereits in den Vorjahren – in der Rathenower Stadtbibliothek. Verkleidet als „Frau Holle“ las sie 48 Grundschülern und Kita-Kindern aus dem Buch „Kotzmotz der Zauberer“ vor.
Die Kinder waren begeistert und hörten aufmerksam zu.


20. November 2012

Diana Golze als Direktkandidatin nominiert

Wahlkreisversammlung stimmte mit 97,19 Prozent für die Bundestagsabgeordnete

Eine rote Spielzeugfeuerwehr erhielt Diana Golze als symbolisches Geschenk anlässlich ihrer Nominierung
In ihrer Bewerbungsrede als Direktkandidatin forderte Diana Golze u.a.: "Kinderrechte gehören in das Grundgesetz."

Die Rathenower Bundestagsabgeordnete Diana Golze tritt zur Bundestagswahl im kommenden Jahr erneut als Direktkandidatin im Wahlkreis 60 an, zu dem die Stadt Brandenburg/H. sowie Teile der Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland und Teltow-Fläming gehören. Sie wurde auf einer Wahlkreisversammlung in Rathenow mit deutlicher Mehrheit nominiert. 97,19 Prozent der 107 Parteimitglieder, die an der Abstimmung teilnahmen, votierten für die 37-Jährige.

Unter starken Beifall der Anwesenden – darunter auch der Parteivorsitzende Bernd Riexinger – kündigte Diana Golze an, sie werde sich auch um die Spitzenkandidatur auf der Landesliste der brandenburgischen LINKEN zur Bundestagswahl 2013 bewerben.
In ihrer Rede benannte sie Ziele, für die sie sich weiterhin im Bundestag stark machen möchte.

„Kinderrechte gehören in das Grundgesetz“, so Diana Golze.
Das sei wichtig, weil Kinder keine große Lobby haben. Auch den Kampf gegen Kinderarmut werde sie fortsetzen, so die Abgeordnete, die die Linksfraktion in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages vertritt.
„Kinder sind keine kleinen Arbeitslose“, so Diana Golze. Damit kritisierte sie die Systematik von Hartz IV, wonach hilfebedürftige Kinder zu den Bedarfsgemeinschaften von Arbeitslosengeld-II-Empfängern gerechnet werden. „Angemessen ist eine eigenständige Grundsicherung für Kinder“, so die Rathenowerin.
Die Einführung des flächendeckenden Mindestlohns ist eine weitere Forderung, wofür Diana Golze im kommenden Wahlkampf werben will. Sie erinnerte daran, dass die PDS die erste Partei war, die sich für den Mindestlohn eingesetzt hat. „Inzwischen gibt es dafür eine gesellschaftliche Mehrheit, aber leider noch keine parlamentarische. Das wollen wir ändern“, so Diana Golze.

Politischer Werdegang von Diana Golze:


Diana Golze ist bereits seit 2005 Mitglied des Bundestages. In der Linksfraktion ist sie Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik. Sie wurde am 18. Juni 1975 in Schwedt/Oder in der Uckermark geboren.


Heute lebt die 37-Jährige mit ihrem Mann und zwei Kindern in Rathenow. Sie  ging in Angermünde zur Schule. Nach dem Abitur studierte sie in Berlin Erziehungswissenschaften. Im Jahr 2000 schloss sie das Studium als Diplom-Sozialpädagogin ab.
Politisch aktiv ist die gebürtige Diana Gnorski seit 1991. Damals trat sie in die AG Junge GenossInnen der PDS ein. Sechs Jahre später wurde sie Mitglied der PDS, seitdem ist sie auch im Landesvorstand der heutigen Linken engagiert.

Von 1999 bis 2003 war Diana Golze Wahlkreismitarbeiterin des damaligen Landtagsabgeordneten Heinz Vietze. Anschließend war sie bis 2005 Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Christian Görke.

Im Herbst 2005 zog sie erstmals über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein. Diana Golze ist seit der Kommunalwahl 2004 Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung  Rathenow und Mitglied im Kreistag Havelland.



12. November 2012

„Mehr Lebensqualität für den Nordwesten“

Kirsten Tackmann als Direktkandidatin im Bundestagswahlkreis 56 nominiert

Christian Görke, Vorsitzender der Linksfraktion im Landtag Brandenburg (l.) und Hendrik Öchsle, Kreisvorsitzender der LINKEN im Havelland (Bildmitte), gratulieren Kirsten Tackmann zur Nominierung als Direktkandidatin.

Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann kandidiert im kommenden Jahr erneut als Direktkandidatin der Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl.

Auf einer Wahlkreisversammlung in Kyritz wurde die 52-Jährige mit großer Mehrheit für den Bundestagswahlkreis 56 (Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und die Ämter Friesack und Rhinow des Landkreises Havelland) nominiert. 87 Mitglieder, die ihren Wohnsitz im Wahlkreis 56 haben, nahmen an der Wahlkreisversammlung teil. Für Kirsten Tackmann votierten 85 Mitglieder. Es gab jeweils eine Stimmenthaltung und eine Gegenstimme.

Christian Görke, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Brandenburg, dessen Landtagswahlkreis sich zum Teil mit dem von Kirsten Tackmann überschneidet, würdigte die Bodenständigkeit und das Engagement der Bundestagsabgeordneten für die Region. So gehörte Kirsten Tackmann zu den Aktivisten im Kampf gegen das Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide. Und auch jüngst, als die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit sich von einer Zusage der Vorgänger-Regierung verabschiedete, in Neuruppin eine Außenstelle des Bundesinstituts für Risikoforschung zu errichten, kritisierte die Bundestagsabgeordnete der LINKEN die Entscheidung scharf. Ursprünglich sollte diese Standortentscheidung eine Kompensation für den Wegzug des Friedrich-Loeffler-Instituts aus Wusterhausen zum Ende 2013 auf die Insel Riems sein.

Kirsten Tackmann möchte im bevorstehenden Wahlkampf für sich und DIE LINKE mit einem Forderungskatalog für die Region werben. Das Papier trägt den Titel „Elf Punkte für mehr Lebensqualität im Brandenburger Nordwesten“. Darin heißt es u.a. „Viele leben gern in den Dörfern und kleinen Städten unserer Region. Sie messen Lebensqualität in anderen Kategorien als in Potsdam oder Berlin. Sie wollen nicht die gleichen, aber sie brauchen gleichwertige Lebensbedingungen. Neben Existenz sichernden Einkommen gehören als Anker in den ländlichen Räumen Bildung und Kultur, Mobilität, Gesundheitsversorgung sowie Kommunikation dazu.“

In der Auseinandersetzung um das Direktmandat im Wahlkreis 56 wird Kirsten Tackmann erneut auf die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler treffen. Bei der Bundestagswahl 2009 unterlag die Linkspolitikerin ihrer sozialdemokratischen Kontrahentin nur knapp mit 30,8 zu 32,1 Prozent der Erststimmen.


9. November 2012

Gedenken an Pogromnacht

Zum Gedenken an die Opfer der Pogromnacht und die Verfolgung und Ermordung der Juden während der faschistischen Gewaltherrschaft in Deutschland legte der Kreisvorsitzende der havelländischen Linken, Hendrik Öchsle, am 9. November ein Blumengebinde auf dem jüdischen Friedhof in Rathenow nieder.
Bei der Gedenkveranstaltung in Rathenow vor der ehemaligen Synagoge legte Daniel Golze, Vorsitzender der Linksfraktion in der SVV Rathenow, wie Vertreter der Verwaltung und anderer Parteien ein Blumengebinde an der Gedenktafel nieder.