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Nachrichten

Foto: Andrea Johlige

Situation der Minderheiten im Nordirak – Reise in die Autonome Region Kurdistan – Reisetagebuch

Bereits im  Jahr 2017 bin ich zwei Mal in die Autonome Region Kurdistan gereist. Dazu gab es ausführliche Reisetagebücher hier im Blog, auf die ich verweisen möchte: April 2017 und Juli 2017. Nun ergab sich angesichts der Weihung der St. Jakobs-Kirche in Telskof am 22.12. ein Anlass, erneut nach Kurdistan zu reisen. Diese Kirche wurde mit mehr als 700.000 Euro Spendengelder, die das Menschenrechtszentrum Cottbus gesammelt hat, saniert und ich fand es wichtig, diesen Akt der Solidarität mit der christlichen Minderheit im Nordirak zu würdigen und deshalb dabei zu sein, wenn die Kirche den Gäubigen übergeben wird. Gleichzeitig war dies aber auch die Chance, sich 2 1/2 Jahre nach der letzten Reise erneut ein Bild über die Lage der Minderheiten in der Region zu machen.

Glücklicherweise fanden sich Mitstreiter*innen, die ebenfalls ein Interesse hatten, eine solche Reise zu unternehmen. Mein lieber Freund (und der beste Kenner der Yezid*innen, der mir bisher begegnet ist), Holger Geisler, war sofort bereit, sich an der Organisation und bei der Suche nach weiteren Mitreisenden zu beteiligen und so ware wir eine „bunte Truppe“, sich sich am 17. Dezember auf den Weg machte. Neben Holger gehörten zum Team Anja Mayer (Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg), Matthias Hofmann (Autor des Buches „Kurdistan von Anfang an“ und Aktivist in allerlei die Kurden betreffenden Fragen), Sozan Babasheik (in Niedersachen lebende Yezidin, die wegen eines Trauerfalls bereits einige Zeit vor uns in den Nordirak gereist ist, sie war unsere Quartiergeberin und hat uns so manche Tür geöffnet, außerdem ist sie eine tolle Übersetzerin), Bezan und Elena (Mutter und Tochter, Yezidinnen, die sich in Niedersachsen für die yezidische Sache engagieren) sowie Ömer und Ahmed (Yeziden aus NRW, die sich dort in eine yezdischen Verein engagieren). Eine wirklich großartige Truppe und da es sehr viele „Sprachbegabte“ in der Gruppe gab, hatten wir auch keinerlei Übersetzungsprobleme. weiterlesen