25. Juli 2014

Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski zu Besuch in Rathenower Stadt der Kinder

Daniela Trochowski im Gespräch mit den ErbauerInnen eines Kinos

Ein Mix aus Sägen, Hämmern und Kinderstimmen empfing Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski (DIE LINKE) als sie am Donnerstagvormittag den Launepark in der Rathenower Puschkinstraße erreichte. Dort erweitern fast 120 Kinder seit Montag ihre eigene kleine Stadt. Erst am 11. Juli  hatte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (DIE LINKE) am selben Ort Diana Golze, Vereinschefin des Kinderstadt Rathenow e.V. und Mitglied der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, eine Landeszuweisung aus Lottomitteln in Höhe von 8.800 Euro für die Durchführung des diesjährigen Projektes übergeben. Nun machte sich Trochowski ein Bild von der Baustelle, an deren Zaun Schilder mit der Aufschrift "Eltern müssen leider draußen bleiben" unmissverständlich klar machten, wer hier das Sagen hat.

"Zum allerersten Mal in vier Jahren bauen die Kinder ein Wohnhaus", freute sich Kerstin Braunschweig, Vizechefin des Vereins. "Was gibt es denn hier mal", fragte Daniela Trochowski die Knirpse, die gerade an einem Fastfood-Restaurant werkelten. Die Antwort war - natürlich - Pommes. Die Finanzstaatssekretärin zeigte sich nicht nur von der Kreativität der Kinder beeindruckt, so entstehen unter anderem eine Schokoladenfabrik, ein Fitness- und ein Tattoo-Studio, sondern vor allem vom Engagement der rund 40 ehrenamtlichen HelferInnen, die dieses wunderbare Projekt erst möglich machen. Einige von ihnen hatten extra für die Stadt der Kinder Urlaub genommen.

Neben der Bundestagsfraktion der LINKEN, dem Brandenburgischen Finanzministerium und der Stadt Rathenow unterstützen auch viele ortsansässige Unternehmen die Stadt der Kinder. Zum Abschluss wird am Samstag kräftig gefeiert, ausnahmsweise dürfen dann auch die Eltern die Kinderstadt betreten.

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5. Juli 2014

Parteitag beschließt Wahlprogramm einstimmig

Der 4. Landesparteitag der LINKEN Brandenburg hat in Cottbus einstimmig das Landtagswahlprogramm beschlossen. Das 42 Seiten starke Programm mit dem Titel „Soziales Brandenburg. Das ist DIE LINKE“ wurde ein halbes Jahr intensiv in der Partei diskutiert. Jetzt zieht DIE LINKE. Brandenburg damit offensiv und selbstbewusst in den Wahlkampf.

„Es ist ein sehr gutes und überzeugendes Wahlprogramm, mit dem wir gewinnen können. Denn wir setzen auf: Gute Arbeit, Vorfahrt für Bildung, Investitionen für die Kommunen, gesundheitliche Versorgung in der Fläche, mehr Geld für die musische Bildung und den Sport, eine ökologische Energiewende, bezahlbares Wohnen und Zukunft des ländlichen Raumes“, erklärte Christian Görke, der Spitzenkandidat der LINKEN und Parteivorsitzende. Einen Tag lang haben sich die 120 Delegierten in Cottbus damit lebhaft auseinandergesetzt. „Mit dem Wahlprogramm ist eine solidarische Gesellschaft, die gerecht gestaltet ist, machbar“, erklärte der stellvertretende Ministerpräsident, Helmuth Markov.

Christian Görke bilanzierte zu Beginn des Parteitages die fünfjährige Regierungszeit. „Rot-Rot hat dem Land gut getan“, so der Spitzenkandidat. Er kündigte für die kommende Legislaturperiode eine Qualitätsoffensive für die Schulen an. „Wir wollen die Schulstandorte halten und den Einstieg in die Gemeinschaftsschule im Dialog mit allen an Schulen Beteiligten schaffen“, sagte Görke. Noch einmal und unmissverständlich gab er das Ziel der LINKEN für die Landtagswahl am 14. September vor: 25 Prozent plus X!

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