10. Juli 2012

Die Linke.Havelland auf Tour

von Hendrik Öchsle
Am 30. Juni 2012 machten sich Mitglieder und Sympathisanten morgens auf den Weg von Rathenow nach Niederfinow und Eberswalde. Frau Sonne traute sich am Vormittag nicht so richtig raus und würdigte die Reisegruppe keines Blickes. Die Stimmung im Bus war trotzdem gut, schließlich waren alle neugierig auf das Schiffshebewerk.

Nach gut zwei Stunden war die Gruppe am ersten Ziel der Reise. Auf die Teilnehmer wartete bereits die „Luise“, ein Fahrgastschiff, das uns zum Schiffshebewerk brachte. Langsam setzte sich das Schiff in Bewegung und Frau Sonne entschied sich doch, sich zu zeigen. Auf dem Oder-Havelkanal näherte sich unsere „Luise“ dem imposanten Baudenkmal. Es war schon ein beeindruckender Moment, als das Schiff in den Rumpf des Schiffshebewerkes einfuhr. Wenn man bedenkt, dass dieses Werk seit 1934 in Betrieb ist, mit 5 Millionen Nieten zusammengefügt wurde, einen Höhenunterschied von 36 m in nur 5 Minuten überwindet und dabei eine Last von 4300 t bewegt, kann man vor der Bauleistung jener Zeit nur den Hut ziehen. Während der Fahrt ließen sich die Reiseteilnehmer die technischen Daten vom Kapitän erläutern und bestaunten bei Kaffee oder „kühlem Blonden“ das Bauwerk.
Nach gut einer Stunde legte die „Luise“ wieder an, und die Gruppe fuhr zum Mittagessen nach Eberswalde. Im Restaurant „Haus am Finowkanal“ ließen sich die Teilnehmer das gute Essen schmecken und tauschten sich über ihre Eindrücke aus. An dieser Stelle sei hervorgehoben – das Essen war Klasse.
Nach gut einer Stunde machte sich die Gruppe auf den Weg in den Eberswalder Zoo. Die Sonne meinte es nun wirklich gut mit der Reisegruppe, und es wurde richtig heiß. Da aber der Zoo in einem Park mit vielen schattenspendenden Bäumen angelegt ist,  konnte die Hitze den Havelländern nicht viel anhaben.
Den ganzen Nachmittag bestaunten sie Tiere, die sich vom Besuch der Gruppe aus dem Havellandkreis leider wenig beeindruckt zeigten und meist faul in der Sonne lagen. Lag es an der Hitze oder der Mittagszeit? Nur die Pinguine und die Affen spielten und tollten in ihren Gehegen. Zum Abschluss des Besuches ließen es sich viele Mitreisende bei Kaffee und Eis gut gehen und erholten sich vom Spaziergang durch den Zoo.
Gegen 17.00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen von Eberswalde.
Es war eine schöne Reise, so die Meinung der Teilnehmer. Sollte es im kommenden Jahr wieder eine Fahrt geben, wollen viele wieder mit dabei sein.
An dieser Stelle bedanken sich die Mitreisenden beim Busunternehmen, der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft mbH. Der Busfahrer war ein toller Reisebegleiter, der uns auch den Barnim und seine Sehenswürdigkeiten erläuterte. Der Dank gilt dem Reiseunternehmen „Life“ in Nauen, das die Reise plante.
Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern Siegfried Lück, Günter Patzwald und   Horst-Jürgen Gaßmann für die Vorbereitung dieser schönen Fahrt. Da Siegfried Lück wegen Krankheit nicht an der Fahrt teilnehmen konnte, wünscht ihm die Reisgruppe gute Besserung und hofft, dass er bei der Fahrt im nächsten Jahr mitfahren kann.