29. April 2016

Untersuchungsausschuss zum NSU eingesetzt

Am Freitag hat der Landtag einen Untersuchungsausschuss zur organisierten rechtsextremen Gewalt und Behördenhandeln, vor allem zum Komplex NSU eingesetzt. Der Ausschuss soll mögliche Versäumnisse und Fehler der Landesregierung und der Brandenburger Behörden in Zusammenhang mit dem mutmaßlichen NSU-Trio  Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe aufklären. Die drei bildeten den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU), dem unter anderem eine Serie von zehn Morden angelastet wird. Dabei soll insbesondere die Rolle des Brandenburger Verfassungsschutzes und des V-Mannes "Piatto" untersucht werden. Hintergrund sind Vorwürfe, dass der Verfassungsschutz in Brandenburg, Erkenntnisse über das NSU-Trio nicht ausreichend weitergeleitet habe. Auch mögliche Versäumnisse und Fehler der Brandenburger Behörden im Zusammenhang mit dem NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht gehören zum Untersuchungsauftrag.

Für DIE LINKE werden Andrea Johlige und Volkmar Schöneburg in dem Ausschuss mitarbeiten. Ob eine mögliche erforderliche Abschaltung von V-Leuten im Land Brandenburg erforderlich sein wird, soll grundsätzlich ergebnisoffen untersucht werden.

28. April 2016

Stefan Ludwig zum Justizminister ernannt

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat am Donnerstag Stefan Ludwig zum neuen Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz ernannt. Bei der Übergabe der Ernennungsurkunde wünschte der Ministerpräsident dem neuen Minister viel Erfolg in der verantwortungsvollen Funktion für das Land Brandenburg. Im Anschluss wurde Ludwig vor dem Landtag vereidigt. weiterlesen

27. April 2016

Rede im Landtag zur Aktuellen Stunde “Angebot an Berlin zur Übernahme von Geflüchteten durch das Land Brandenburg”

von Andrea Johlige, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Andrea Johlige

Heute fand im Landtag eine Aktuelle Stunde zur Unterstützung für das Land Berlin durch Brandenburg bei der Unterbringung von Geflüchteten statt. Dazu lagen ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und ein Antrag der CDU vor.

Die Rede, die es auch als Video vom RBB gibt, ist hier dokumentiert:

"Herr Vizepräsident, meine Damen und Herren, liebe Gäste,

zuerst möchte ich unseren Blick dahin lenken, wo die Ursachen dafür liegen, dass die Zahl der nach Brandenburg kommenden Geflüchteten rückläufig ist und wir dadurch erst in die Lage kommen, hier darüber zu reden, Berlin bei der Flüchtlingsunterbringung unter die Arme zu greifen. Und diese Ursachen liegen an den Außengrenzen Europas. Dass aktuell weniger Menschen zu uns kommen hat nichts damit zu tun, dass die weltweiten Fluchtbewegungen zurück gegangen wären. Sondern es hat vor allem damit zu tun, dass die Balkan-Route geschlossen ist und Geflüchteten, die es nach Europa geschafft haben, mit dem fürchterlichen Türkei-Deal die Chance auf ein faires Asylverfahren genommen wird. Die Außenpolitik der Europäischen Union ist eine Verabredung zum Sterben lassen. Und nur, weil auch die Bunderegierung diese Verabredung eingegangen ist, reden wir aktuell über sinkende Flüchtlingszahlen." weiterlesen

26. April 2016

Haltung der Bundesregierung bezüglich Asyl für Homosexuelle ist heuchlerisch

Pressemitteilung von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Zur öffentlichen Anhörung des Innenausschusses anlässlich eines Gesetzes-Entwurfs der Bundesregierung zur Einstufung der Demokratischen Volksrepublik Algerien, des Königreichs Marokko und der Tunesischen Republik als sichere Herkunftsstaaten (BT-Drucksache 18/8039) am 25.04.2016 erklärt Harald Petzold, queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion und Obmann im Rechtsausschuss:

„Es ist skandalös, dass durch die Bundesregierung zur Kenntnis gegeben wird, dass es staatliche Verfolgung für Homosexuelle gibt, dass diese aber erst greife, wenn die Homosexualität tatsächlich ausgelebt würde. Dies ist heuchlerisch und bewusst gefährdend. Nur um brutale Asyl- und Flüchtlings-Deals durchzusetzen und die Grenzen Europas noch undurchdringlicher zu machen, wird das Recht auf Unantastbarkeit der Würde einer/s jeden einfach außer Kraft gesetzt.“ weiterlesen

20. April 2016

Gemeinsamer Wahlaufruf der Fraktionen CDU, SPD, DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Havelland

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Havellandes!

Sie haben am kommenden Sonntag, dem 24. April 2016, das Recht, den zukünftigen Landrat des Landkreises Havelland zu wählen.
Der erste Wahlgang am 10. April, an dem ca. 40 Prozent des Wahlberechtigten teilgenommen haben, hat noch kein Ergebnis gebracht. Sie haben nun in der „Stichwahl“ erneut die Möglichkeit, einen der beiden in der Stichwahl antretenden Kandidaten, Herrn Roger Lewandowski (CDU) und Herrn Martin Gorholt (SPD), in einer direkten Wahl zu wählen und damit den neuen Landrat zu bestimmen.

Wir, die Kreistagsfraktionen von SPD, CDU, LINKE und Bündnis 90/Die Grünen, rufen Sie auf, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und sich am kommenden Sonntag an der Landratswahl zu beteiligen. Dass eine große Zahl der Wahlberechtigten an der Wahl teilnimmt, ist wichtig, denn nur eine Stimmenmehrheit von wenigstens 15 Prozent der Stimmen der Wahlberechtigten führt zu einem gültigen Wahlergebnis und damit zur Wahl des neuen Landrates. Ansonsten wird der Kreistag in den darauffolgenden Wochen einen Landrat wählen.

Diese Lösung ist aber nur die indirekte Wahrnehmung demokratischer Rechte. Das Ziel ist die Wahl durch die Bevölkerung.
Darum, liebe Havelländerinnen und Havelländer, gehen Sie am 24. April zur Wahl!

Rocco Buchta, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion
Michael Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion
Andrea Johlige, Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die LINKE
Felix Doepner, Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen

19. April 2016

Anfrage der Kreistagsfraktion zur Zwangsverrentung im Havelland

Zwangsverrentung oder, wie es freundlich heißt, die Aufforderung an Leistungsberechtigte, nach dem SGB II einen Antrag auf vorzeitige Altersrente zu stellen, bedeutet für die Betroffenen eine dauerhaft um die Abschläge reduzierte Rente – um bis zu 8,7%. Vielfach reicht die reduzierte Altersrente nicht zur Sicherstellung des Existenzminimums. Betroffene müssen dann zum örtlichen Sozialamt. Sie wechseln  von dem Dezernat VI Grundsicherung beim Landkreis in das Dezernat II Sozialamt, wobei die Anspruchsvoraussetzungen in der Sozialhilfe deutlicher höher ausfallen.

Unsere Fragen sind hier dokumentiert.

18. April 2016

Flüchtest du noch oder bist du schon integriert?

von Andrea Johlige, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Andrea Johlige

Zugegeben, diese Frage ist etwas provokant, sie macht aber deutlich, was eine der drängendsten Aufgaben im Land und in den Kommunen ist: Denjenigen Lebensperspektiven zu geben, die zu uns geflüchtet sind. Nur so wird das, was allgemein als Integration bezeichnet wird, gelingen.

Im vergangenen Jahr sind mehrere Zehntausend Menschen als Flüchtlinge nach Brandenburg gekommen. Ca. 25.000 von ihnen wurden in den Landkreisen und kreisfreien Städten untergebracht. Viele von ihnen werden dauerhaft in Deutschland bleiben. Ob sie in unserer Region bleiben, hängt davon ab, ob wir ihnen die Chance geben, sich hier ein eigenes Leben aufzubauen. Nur, was ist dafür alles zu tun?

Am Beginn eines neuen Lebens in Deutschland stehen eine gute Unterbringung und Versorgung. Mit dem neuen Landesaufnahmegesetz haben wir die Voraussetzungen dafür verbessert: Das Land fördert künftig stärker als bisher eine Unterbringung in Wohnungen und mehr SozialarbeiterInnen und die Geflüchteten erhalten eine elektronische Gesundheitskarte, die ihnen den Zugang zu medizinischer Versorgung erleichtert. weiterlesen

17. April 2016

Toleranzfest am 20. April in Nauen

"Für ein friedliches und buntes Nauen"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Nauenerinnen und Nauener,

wir möchten Sie herzlich zum öffentlichen Toleranzfest "Für ein friedliches und buntes Nauen" am 20. April 2016 in der Stadt Nauen einladen.

Die Vereine Mikado und Humanistischer Freidenkerbund veranstalten mit über 30 verschiedenen Organisationen, Einrichtungen, Parteien und anderen eine politische Kundgebung und ein großes Fest für Familien, für Jung und Alt.

Wir setzen uns für eine demokratische, freie und tolerante Stadt Nauen ein. Mit Lebensfreude und kultureller Vielfalt stellen wir uns gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit. Nauen ist eine Stadt mit Herz. Wir wenden uns gegen Hass und Gewalt und begrüßen auch Menschen, die zu uns geflüchtet sind. Wir treten für eine demokratische Willkommenskultur für Geflüchtete und Asylsuchende ein.

Schirmherr des Toleranzfestes ist der Nauener Bürgermeister, Herr Detlef Fleischmann.

Es wird vielfältige Angebote für Kinder und Familien geben. Darunter sind verschiedene kulturelle Aktivitäten und ein interkulturelles Suppenfest. Es gibt viele Möglichkeiten, sich miteinander zu unterhalten und zu feiern. Abends gibt es Musik für junge Leute.

Der 20.04.1945 ist für Nauen ein geschichtsträchtiger Tag, an dem kurz vor Kriegsende Bomben auch auf Nauen fielen. Der Kriegsopfer zu gedenken, faschistische Ideen zu brandmarken, über die Verbrechen des NS-Regimes aufzuklären und demokratische Sichten auf unsere Geschichte zu entwickeln, ist uns ein besonderes Anliegen der Kundgebung.

Wir freuen uns, Sie am 20. April 2016 begrüßen zu dürfen.

 

Im Namen der Initiative des Nauener Toleranzfestes 2016:
Anke Bienwald und Dr. Volker Müller

15. April 2016

DIE LINKE. Havelland und ihr Landratskandidat Harald Petzold bedanken sich bei allen Wählerinnen und Wählern

Presseerklärung

Harald Petzold

Wir sind mit klaren inhaltlichen Positionen in die Landratswahl am 10.04.2016 gegangen:

- die Ausstattung aller Schulen mit Schulsozialarbeiter*innen
- eine elternbeitragsfreie Schülerbeförderung
- die Vergütung der Mitarbeiter*innen der kreiseigenen Unternehmen nach Tariflohn
- der Wiedereintritt der kreiseigenen Unternehmen in die Tarifgemeinschaft.
- genügend bezahlbare oder Sozialwohnungen ggf. durch Gründung einer kreiseigenen Gesellschaft
- die Versorgung mit Strom und Wärme durch die langfristige Gründung eines kommunalen „Kreiswerks“, damit Menschen aus dem Havelland endlich auch Einfluss auf Energieerzeugung und Energiepreise nehmen können weiterlesen

15. April 2016

Fördermittel wurden nicht gestrichen

Pressemitteilung der Sozialministerin Diana Golze

Sozialministerin Diana Golze (DIE LINKE)

Sozialministerin Diana Golze weist die aktuellen Vorwürfe des Katte e.V. zurück. Die Ministerin betont: „Entgegen anderslautenden Behauptungen wurden keine Fördermittel gestrichen. Im Landeshaushalt sind für 2016 insgesamt 241.900 Euro für Maßnahmen im Bereich der Aids-Prävention und für LSBTI-Projekte eingestellt. Diese Mittel stehen zur Verfügung. Die Versorgung für Lesben, Schwule, Bisexuelle und transidente Menschen sowie HIV-Infizierte in Brandenburg ist gesichert. Die im Land Brandenburg tätigen Beratungsstellen im HIV/Aids- und LSBTI-Bereich sowie die Gesundheitsämter in den Kreisen und kreisfreien Städten stellen die Beratungs- und Testangebote sicher.“

Katte e.V. hat für 2016 zwei Projektanträge auf Förderung aus Lottomitteln beim zuständigen Landesamt für Soziales und Versorgung eingereicht. Die Förderung dieser Projekte hat der Katte e.V. als Träger erstmals beantragt. Die Förderanträge sind in der vorliegenden Form nicht förderfähig, da damit eine auf Dauer angelegte Geschäfts- und Beratungsstellenförderung des Vereins begründet werden würde, die aus Lottomitteln nicht erfolgen kann. Dies entspricht der Zuwendungspraxis in den Landesressorts, nicht nur im Sozialministerium. Leider gab es keine Bereitschaft von Katte e.V., die Anträge entsprechend zu ändern. Die Förderung von Einzelprojekten aus Lottomitteln kann vom Katte e.V. auch zukünftig beantragt werden. Dies ist den Vorständen des Vereins mitgeteilt worden. weiterlesen

14. April 2016

Den hitzigen Diskussionen Taten folgen lassen - § 103 StGB ersatzlos streichen

Pressemitteilung von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

"Der Beitrag Böhmermanns hat nicht nur eine demokratisch essentielle Debatte um Presse- und Meinungsfreiheit entfacht, er wirft zudem ein Schlaglicht auf die verkrusteten Strukturen des Strafgesetzbuches (StGB), das dringend einer Reform bedarf. Die Zeiten der Majestätsbeleidigung sind vorbei - die Gesetzeslage muss zeitgemäß beschaffen sein und aktualisiert werden. Der bestehende Paragraph 185 zum Tatbestand der Beleidigung ist völlig ausreichend, sowohl für Staatsbürger also auch für Staatsoberhäupter", erklärt Harald Petzold, medienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mainz und dem Strafantrag Recep Tayyip Erdogans gegen Jan Böhmermann und dessen "Schmähgedicht".

Petzold fährt fort:

"Um den hitzigen Diskussionen Taten folgen zu lassen, bereitet DIE LINKE einen Gesetzesentwurf für eine ersatzlose Streichung des Paragraphen 103 vor. Wir brauchen keinen Zwei-Klassen-Paragraphen, der als politisches Druckmittel instrumentalisiert werden kann. Auch keinen, der die Grenzen der Gewaltenteilung verschwimmen lässt, indem mögliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zunächst einer Entscheidung der Bundesregierung bedürfen. Nutzen wir die Chance zum Handeln."

13. April 2016

Vereinbarung mit Initiative dient Tier und Umwelt

Pressemitteilung DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

VertreterInnen der Fraktionen von SPD und LINKEN sowie der „Volksinitiative gegen Massentierhaltung“ haben sich auf einen Kompromiss geeinigt. Dazu erklären der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Ralf Christoffers, und der SPD-Fraktionsvorsitzende Mike Bischoff: „Wir begrüßen diese Verständigung. Sie wird zu deutlichen Verbesserungen in der Tierhaltung führen, auch indem sie weitere Investitionen und Modernisierungen ermöglicht. In ausführlichen Gesprächen über die Anliegen der Initiatoren haben die Fraktionen von SPD und LINKE eine Verständigung erreicht, mit der die Belange der Tierhalter ebenso berücksichtigt werden wie die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher und die verbreitete Sorge um das Tierwohl. In einigen Punkten gehen die Vereinbarungen sogar über die Forderungen des erfolgreichen Volksbegehrens hinaus. Mit dem Kompromiss sind die Weichen für eine moderne, leistungsfähige und gesellschaftlich breit akzeptierte Landwirtschaft gestellt.“ weiterlesen

11. April 2016

Aktionskonferenz "Das muss drin sein."

15. und 16. April 2016, GLS Campus Berlin

Hunderte Aktionen sind im Rahmen der Kampagne "Das muss drin sein." bisher bundesweit durchgeführt worden. Wir waren und sind gemeinsam laut geworden für unsere Forderungen, Befristung und Leiharbeit zu stoppen, eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV einzuführen, den Personalmangel in Bildung, Pflege und Gesundheit zu beenden - und der Kampf geht weiter.

Am 15. und 16. April 2016 findet daher unsere Aktionskonferenz "Das muss drin sein." in Berlin statt.

Hier wollen wir auswerten, wie die Kampagne bisher gelaufen ist, und die weiteren Schritte diskutieren. Wir werden gemeinsam unsere Erfahrungen austauschen, voneinander lernen, uns inspirieren und vernetzen. Dabei werden wir natürlich jede Menge Spaß haben: Für interessante Workshops und ein Kulturprogramm ist gesorgt. weiterlesen

10. April 2016

Öffentliche Bürgersprechstunde der Kreistagsfraktion in Nauen

Jörg Schönberg

Die Einwohnerinnen und Einwohner in Nauen haben die Möglichkeit, sich persönlich mit ihren Anliegen, Wünschen und Problemen an die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Havelland zu wenden.

Dazu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zur öffentlichen Sprechstunde ein:

Wann: Dienstag, 12. April, 13.00 Uhr - 14.00 Uhr

Wo: Geschäftsstelle der LINKEN, Markstraße 18, Nauen

Am 12. April steht Ihnen der Kreistagsabgeordnete Jörg Schönberg als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche und einen regen Austausch mit Ihnen.

8. April 2016

Neue Impulse für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Pressemitteilung von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

"Über die Wahl von Patricia Schlesinger zur neuen Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) freue ich mich sehr und gratuliere ihr herzlich. Mit Schlesinger erhält der RBB eine engagierte, kritische und erstklassige Journalistin", erklärt Harald Petzold, medienpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Wahl der Intendantin des RBB-Rundfunkrates. Petzold fährt fort:

"Ich erwarte von Frau Schlesinger, dass sie dem RBB in den kommenden Jahren zu einem Profil verhelfen wird, das sowohl dem Bedürfnis nach regionaler Identität entspricht als auch der gebotenen Weltläufigkeit der Hauptstadtregion Rechnung trägt. Außerdem wünsche ich mir, dass sie zur Stärkung und Erneuerung der öffentlich-rechtlichen Sender einige Impulse beisteuert."

7. April 2016

Jugendpolitische Fragen zur Landratswahl und meine Antworten

von Harald Petzold

Die Arbeitsgemeinschaft freier und öffentlicher Träger der Jugendhilfe im Havelland, Arbeitsgruppe „Kinder- und Jugendarbeit“ hat alle Landrats-kandidat*innen zum Thema Lebenswelten von jungen Menschen im Landkreis, zum Thema Mobilität für junge Menschen, zum Thema Integration, zum Thema Kinder- und Jugendarmut, zum Thema Fachkräftemangel in der Kinder- und Jugendarbeit im Havelland, Teilhabe und Beteiligung und vielen anderen Themen, die vor allem Kinder- und Jugendliche betreffen, befragt.

Meine Antworten finden Sie nachfolgend.

Im Landkreis Havelland leben trotz des demografischen Wandels auch über 20.000 junge Menschen zwischen 10 und 25 Jahren. Ihre Lebenssituationen könnten unterschiedlicher nicht sein. Während z.B. der havelländische Durchschnittswert für Kinder- und Jugendarmut unterhalb des Brandenburgischen Wertes liegt, wachsen junge Menschen in Osthavelland in vergleichsweise sehr robusten wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen auf. In den Berlin-fernen Regionen hingegen finden sich die höchsten Werte für Kinder- und Jugendarmut im gesamten Land Brandenburg. weiterlesen 

6. April 2016

Dauerdruck der LINKEN zeigt Wirkung

Die Debatte um das Filmförderungsgesetz beginnt, zahlreiche Mankos sind auszuräumen

MdB Harald Petzold

Zum Beschluss des Bundeskabinetts am 23.03.2016 über den Gesetzentwurf zum Filmförderungsgesetz (FFG) erklärt Harald Petzold, medienpolitischer Sprecher der LINKS-Fraktion im Bundestag:

„Der von der LINKEN angekündigte eigene Antrag zur Novellierung des Filmförderungsgesetzes zeigt schon jetzt Wirkung. Mit Genugtuung stelle ich fest, dass die Bundesregierung zu ihrem Zeitplan zurückkehrt und die Relevanz der Gesetzesnovelle zum Tragen kommt. Der Dauerdruck der LINKEN hat sich gelohnt.“

Petzold weiter: „Die LINKE wird sich mit aller Kraft für die Umsetzung der eigenen Schwerpunkte stark machen. Es gibt zahlreiche Mankos im Entwurf von Monika Grütters, die der Realität der Filmbranche und dem Potential des FFG nicht gerecht werden. Erwartungsgemäß spielen im Entwurf der Bundesregierung die Arbeitsbedingungen in der Branche keine Rolle.“ weiterlesen

5. April 2016

Landratswahl: Wahlaufruf von Harald Petzold

Am kommenden Sonntag ist es soweit: Im Landkreis Havelland wird ein neuer Landrat gewählt.

Im Moment sind zwar jede Menge Plakate zu sehen. Aber von Wahlkampf ist nicht viel zu spüren. Dabei geht es um eine Menge hier für uns im Landkreis: um Mitbestimmung, Soziales, Wohnen, Bildung, Nachhaltigkeit, Kunst und Kultur. Deshalb bitte ich Sie, deshalb bitte ich Euch: Gehen Sie, geht alle am 10.4. wählen oder nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl!

Mit Ihrer Wahl bewahren Sie sich die Möglichkeit, den Landrat direkt zu wählen und damit in dieser Frage auch direkt mitbestimmen zu können. Denn einige Politiker*innen wollen diese Möglichkeit wieder abschaffen. Mit einer hohen Wahlbeteiligung setzen Sie ein Zeichen für Ihre Rechte zur Mitbestimmung!

Wählen Sie demokratisch – am besten den Kandidaten der LINKEN, Harald Petzold. Mit mir würde das Havelland einen qualifizierten, einen engagierten – einfach einen guten Landrat bekommen. weiterlesen

4. April 2016

“Europe's Borderlands”

Filmvorstellung und Diskussion

Filmemacher Jacob Preuss (Foto: Körber-Stiftung, Marc Darchinger)

Die noch unveröffentlichte Dokumentation von Jakob Preuss erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen und komplizierten Freundschaft mitten in den Turbulenzen der aktuellen Flüchtlingssituation. Aus einer Zeltstadt vor den Zäunen der spanischen Enklave Melilla im Norden Marokkos hat der Dokumentarfilmer die Flucht des Kameruners Paul Nkamani über Spanien und Frankreich bis nach Brandenburg begleitet.

Eingangs werden durch Jakob Preuss moderierte Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Europe’s Borderlands“ gezeigt. Jakob Preuss berichtet von der Entstehung des Films, seine Sicht auf das europäische Grenzregime und die Geschichte des Hauptakteurs des Films, mit dem er inzwischen befreundet ist.

Anschließend wird es eine Diskussion mit dem Publikum zu den Themen Flucht und Migration in Brandenburg, Deutschland und Europa geben. Als GesprächspartnerInnen werden der LINKE Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Helmut Scholz, die flüchtlingspolitische Sprecherin der LINKEN Landtagsfraktion, Andrea Johlige, und der Filmemacher Jakob Preuss zur Verfügung stehen.

Wann: Samstag, 9. April, 10 Uhr

Wo: ASB-Familienzentrum, Ruppiner Straße, Falkensee

Wer mehr über das Filmprojekt erfahren möchte, wird hier fündig.

1. April 2016

Harald Petzold im Gespräch mit: Diana Golze und Martina Rellin

Heimat Havelland – gemeinsam?! Leben in Würde zwischen Arbeit und Alltag

Gesundheit und Glück – das wünschen wir uns gegenseitig zum Geburtstag, natürlich auch für die Familie. Dazu wollen wir Arbeit, die uns ausfüllt und ernährt. Und sozial gerecht möge es zugehen! Was kann Politik leisten, damit wir unseren Wünschen näherkommen? Im Land und auch direkt bei uns zu Hause, im Landkreis?

Diana Golze, Brandenburger Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und Martina Rellin, langjährige Chefredakteurin der Zeitschrift „Das Magazin“ und mit ihren Bestsellern („Klar bin ich eine Ost-Frau!”) Spezialistin für den Frauenalltag in Deutschland wollen dieser Frage nachgehen. Die Moderation und den Draht zu den Publikumsfragen übernimmt Harald Petzold, Landratskandidat der LINKEN im Havelland.

Wo: Restaurant Zur Alten Stadtmauer, Jederitzer Straße 19, Rathenow

Wann: Dienstag. 5. April, 19.00 Uhr

Ein Abend für offene Gespräche, Denkanstöße – und den Mut, GEMEINSAM ein Havelland zu GESTALTEN, das WIR wollen.