25. April 2013

Wohnortnahe Betreuung von Geriatrie-Patienten heißt die Zielsetzung

Gesundheitsministerin Anita Tack Klinik-Besuch und Bürgerform in Rathenow

Beim Rundgang durch die Tagesklinik für Geriatrie wurden Gesundheitsministerin Anita Tack (2.v.r.) und Fraktionschef Christian Görke (r.) von Havelland-Klinik-Geschäftsführer Jörg Grigoleit (3.v.r), Dr. Peter Thomaßen (2.v.l.) und Verwaltungsleiterin Dorit Zahn (l.) begleitet.

Bericht zum Besuch

25. April 2013

Schweißtechnologie der Spitzenklasse

Minister Christoffers und Fraktionschef Görke besuchten EWM-Niederlassung in Rathenow

Hans Kaulbach (l.), Vertriebsleiter der EWM Hightec Welding GmbH, stellte Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Fraktionschef Christian Görke (Bildmitte) die Rathenower Niederlassung des innovativen Herstellers von Schweißtechnologie vor.

Bericht zum Besuch

17. April 2013

Wasser ist ein Menschenrecht

Clemens Messerschmid referierte zum Wasserkonflikt zwischen Israel und Palästina

Christian Görke dankt Clemens Messerschmid (l.) für den informativen und facettenreichen Vortrag zum Wasserkonflikt zwischen Israel und Palästina.

Bericht zum Besuch

11. April 2013

Diana Golze sucht Gastfamilien für amerikanische Austauschschüler

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8. April 2013

"Ich bin nach wie vor für einen dritten Weg..."

Christa Luft referierte über die Krisen im Kapitalismus

Christa Luft bei ihrem Vortrag in Premnitz.

In der Wendezeit war alles ein wenig anders. Als Christa Luft im November 1989 zu einem Gespräch mit Hans Modrow eingeladen wurde, dachte sie zunächst, der neue Ministerpräsident wollte mit ihr über die Vorschläge aus der Hochschule für Ökonomie zur notwendigen Umgestaltung der DDR-Wirtschaft reden. Doch Modrow bot ihr an, Wirtschaftsministerin in seinem Kabinett zu werden. Alle Gründe, die sie dagegen vorbrachte, entkräftete der Ministerpräsident und am nächsten Morgen begann für Christa Luft eine spannende Zeit, die sie im Rückblick von nunmehr über 20 Jahren nicht missen, aber auch nicht mehr wiederholen möchte.

Nach dem Scheitern des Realsozialismus und den durch die Finanzkrisen geschüttelten Kapitalismus sieht sich Christa Luft in ihrer Ansicht bestätigt, einen dritten Weg zu beschreiten, um das Gemeinwesen wirtschaftlich effektiv, aber gleichfalls auch sozial gerecht zu gestalten. In der Wirtschaftswissenschaft dominiere nach wie vor der neoliberale Ansatz, obgleich die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise tagtäglich belegen, dass diese Denkrichtung die heutigen Probleme nicht lösen, sondern vielmehr hervorgerufen haben.

In der Diskussion erläuterte die Professorin ihre Meinung zum Euro. Angesichts der gesellschaftlichen Verwerfungen in Griechenland und Zypern, aber auch der hohen Jugendarbeitlosigkeit in Spanien sei der Euro eben nicht der Friedensgarant, den die Politiker, die ihn eingeführt haben, in ihn sehen. Aus ökonomischer Sicht war die Einführung der gemeinsamen Währung verfrüht. Die Währungsunion ohne begleitende Sozialunion sei eine Ursache für die jetzigen Fehlentwicklungen.

Ein Rezept für die Einführung eines gerechteren Wirtschaftssystems habe sie natürlich auch nicht. Aber die Verteilung der Produktivmittel auf verschiedene Eigentumsformen, wie z.B. Genossenschaften, so der richtige Ansatz. Auch verfolge sie mit Interesse die Ideen zur Gemeinwohlökonomie. Allerdings gebe es derzeit noch keine überzeugende unbürokratische Alternative, wirtschaftliche Leistung außerhalb eines Geldsystems nachvollziehbar zu bewerten.