22. August 2017

Bürgerhaushalt: Spielplatz wird aufgewertet

von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Der öffentliche Spielplatz auf dem Areal der Grundschule Wustermark ist aufgewertet worden. Ein Bodentrampolin und weitere Sitzgelegenheiten hat die Gemeinde aufbauen lassen. Das Geld kommt aus dem Bürgerhaushalt.

Wustermark. Dass in der Wustermarker Grundschule „Otto Lilienthal“ auch während der Ferienzeit immer was los ist, ist nicht neu. Seit Jahren wirbeln in den Sommermonaten diverse Handwerker im Gebäude, bringen Klassenräume und Flure auf Vordermann oder installieren Brandschutztreppen oder -wände. Jetzt wurde auch im Außenbereich einiges zum Positiven verändert – nicht nur für Schulkinder.

Denn der öffentliche Spielplatz an der Grundschule ist um einige Geräte reicher. „Wir haben die Ferien genutzt, um ein Bodentrampolin einzubauen“, sagt Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos). Mitarbeiter des Wustermarker Bauhofes erledigten die erforderlichen Erdarbeiten, die Brieselanger Firma Lahn lieferte und montierte das 5,5 Meter lange und einen Meter breite Maximum-Trampolin. Der Standort im hinteren Bereich sei so gewählt worden, damit es von beiden Seiten bespielt werden könne, so Schreiber und ergänzt: „Davon haben die ersten Kinder aus der unmittelbaren Umgebung der Schule schon Gebrauch gemacht.“ Zusätzlich zum Trampolin hat die Gemeinde Wustermark auf dem Areal noch eine neue kombinierte Bank- und Tischanlage und weitere Sitzmöglichkeiten auf dem Spielplatz geschaffen.

Die Gesamtkosten lagen bei 9955 Euro. Eine Punktlandung sozusagen, standen doch für die Anschaffungen genau 10 000 Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Bürgerhaushalt Wustermark für 2017, die Vorschläge dazu wurden 2016 eingereicht. „Man kann also sehen, dass das Geld direkt dort ankommt, wo es hin sollte“, so Holger Schreiber. Er freue sich für die Kinder über die Verbesserungen auf dem Spielplatz. „Ich sehe, dass die Hortkinder und andere dort fast täglich spielen und die Geräte nutzen“, so der Bürgermeister. Es sei also eine sinnvolle Investition gewesen.

Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2018, für den wieder 50 000 Euro zur Verfügung stehen, können im Rathaus Wustermark eingereicht werden, entweder direkt vor Ort oder per Briefwahl. Die Abstimmung erfolgt im Zeitraum vom 4. September bis 1. Oktober.

Außerdem können die Bürger beim diesjährigen Gemeindefeuerwehrtag in Priort am 16. September zwischen 10 und 16 Uhr gegen Vorlage seines Personalausweises ihr Votum abgeben.

28. Februar 2017

Logistikzentrum Wustermark auf Erfolgsspur

von Anita Tack, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Anita Tack

Zur Vertragsunterzeichnung von dm zum Bau eines Warenlagers im havelländischen Wustermark, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin Anita Tack:

Mit der vertraglichen Regelung der dm-Drogeriekette für den Bau eines eigenen Warenlagers wird der Logistikstandort Wustermark weiter gestärkt.

„Das Ziel, 500 neue Arbeitsplätze zu schaffen, zeigt, dass die langfristige Strategie des Güterverkehrszentrums Wustermark in der Kombination von Straße und Autobahn, Schiene und Hafen zum Erfolg führt“, so Anita Tack nach Bekanntgabe der Vertragsunterzeichnung.

Wustermark setzt bereits Zeichen in der Branche und kann damit seinen Kurs stabilisieren. Nachhaltig ist am Standort besonders die gemeinsame Nutzung von Potentialen, die Arbeitsplätze und kommunale Entwicklung fit für die Zukunft macht.

DIE LINKE erwartet, dass dm mit der Realisierung seines Logistikzentrums, strikt auf Lärm- und Umweltschutz achtet.

25. Februar 2017

Lewandowski ordnet verkehrstechnische Untersuchung an

von Patrik Rachner (Quelle: www.moz.de)

Ulrike Bommer von der Interessengemeinschaft Wernitz und Linken-Politiker Tobias Bank kämpfen für eine Ortsumfahrung. (© Rachner)

Havelland (MOZ) Der Landkreis Havelland wird eine verkehrstechnische Untersuchung für die Ortsteile Wernitz, Markee/Markau und Etzin in Auftrag geben. Das hat Landrat Roger Lewandowski (CDU) am Freitag betont. Er sieht aufgrund der bestehenden Verkehrsprobleme und der daraus resultierenden Bürgerbeschwerden, insbesondere aus dem Wustermarker Ortsteil Wernitz, "akuten Handlungsbedarf".

Die Linke hatte seit Jahren das immer stärker werdende Verkehrsaufkommen angemahnt, zuletzt wegen des Baus des Hermes-Logistikzentrums in Etzin, wodurch nach Inbetriebnahme eine weiter Zunahme des Schwerlastverkehrs befürchtet wird. Die Belastungsgrenze für die Bevölkerung ist ohnehin schon längst durch den Verkehr des Unternehmens Mosolf überschritten, wie auch die Interessengemeinschaft Wernitz immer wieder betont hatte. Lewandowski hat nun nach einem Beratungsgespräch mit den betroffenen Bürgermeistern Detlef Fleischmann (Nauen), Holger Schreiber (Wustermark) und Bernd Lück (Ketzin/Havel) die verkehrstechnische Untersuchung beschlossen und angeordnet. "Auf der Grundlage der aktuellen und zu erwartenden Verkehrsverteilung soll nun ermittelt werden, wie die Belastung der Bürgerinnen und Bürger von Wernitz, Markee/Markau und Etzin durch eine neue Straßenerschließung reduziert werden kann", hieß es etwa.

Und: Die Linke im Kreistag hat mit Blick auf die nächste Sitzung Anfang März einen Antrag auf Einstellung von Planungskosten in Höhe von 5.000 Euro in den Haushalt für eine Ortsumfahrung für Wernitz und Markee eingereicht.

7. Februar 2017

Löcher auf der Fußgängerbrücke

von Jens Wegener (Quelle: "Märkische Allgemeine Zeitung" vom 7. Februar 2017, Seite 13)

Reisende beklagen sich über Zustände am Wustermarker Bahnhof – Bahn sagt: keine Gefahr

Wustermark. Täglich steigen in Wustermark hunderte Pendler in die Regionalzüge nach Berlin oder Rathenow ein und aus. Wie stark dieser Bahnhof frequentiert ist, zeigen nicht zuletzt die fast immer voll besetzten Stellplätze.

Zu den Zugreisenden gehört auch Patrick Göldner. Er ärgert sich über einige Zustände auf dem Bahnhof. „Seit mehreren Monaten gibt es dort keine Bahnhofsuhr mehr.“ Erst sei sie außer Betrieb und irgendwann verschwunden gewesen. Auch die elektronische Bahnhofsinformation funktioniere nicht.

Viel schlimmer aber, so Göldner, seien die Rostschäden an der Treppe zum Bahnsteig. „Im Sommer hat die Bahn wohl etwas notdürftig repariert, aber durch den anhaltenden Winter haben sich auf der oberen Plattform der Treppe richtig große Rostlöcher ergeben.“ Die hätten einen Durchmesser von jeweils fast 50 Zentimetern. „Durch die Korrosion hat sich bereits eine BodendeckevonknappeinemZentimeter gelöst und fehlt“, so Göldner weiter. Er und andere Reisende seien verunsichert, weil niemand wisse, inwieweit die Tragfähigkeit der Stahlkonstruktion noch gegeben ist.

Laut Deutscher Bahn aber gibt es keinen Grund zur Sorge. Das Bahnhofsmanagement habe die Treppe am Bahnhof Wustermark noch einmal genau untersucht, so Bahnsprecher Burkhard Ahlert auf MAZ-Anfrage. Auch werde die Tragfähigkeit der Bauwerke regelmäßig überprüft. Mit dem Ergebnis: „Teil des Oberflächenbelages der Brücke ist tatsächlich abgeplatzt. Eine unmittelbare Gefahr für die Reisenden resultiert daraus jedoch nicht.“ Der Belag werde im Frühjahr saniert, verspricht der Bahnsprecher.

5. Juli 2016

Logistikzentrum Wustermark auf Erfolgsspur

von Anita Tack, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Anita Tack

Zur Ankündigung der Drogeriemarktkette dm zum Bau eines Warenlagers mit rund 500 Arbeitsplätzen im havelländischen Wustermark, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin
Anita Tack:

Mit den Plänen der dm-Drogeriekette für den Bau eines Warenlagers für ihre Produkte wird der Logistikstandort Wustermark weiter gestärkt.

„Es hat sich damit erwiesen, dass die langfristige Strategie des Güterverkehrszentrums Wustermark in der Kombination von Straße und Autobahn, Schiene und Hafen zum Erfolg führt,“ so Anita Tack nach Bekanntgabe der Unternehmensentscheidung.

Damit setzt Wustermark in der Logistikbranche auf einen zukunftsträchtigen Kurs. Arbeitsplatz- und Kommunalentwicklung werden davon weiter profitieren.

DIE LINKE geht davon aus, dass das dm- Unternehmen mit seiner Entscheidung auf Nachhaltigkeit bei Transport- und Lagerhaltung großen Wert legen wird.

28. November 2015

"Wustermarks Feuerwehr auf Rekordkurs"

Artikel der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" vom 27.11.2015

"Es ist einer der seltenen Festtage für die Wustermarker Feuerwehrleute, wenn sie am Freitagabend ein nagelneues Fahrzeug in ihren Fuhrpark einordnen können. Das Tragkraftspitzenfahrzeug TSF/W – das W steht für Wasser an Bord – hat etwa 150 000 Euro gekostet und wurde von der Gemeinde Wustermark ohne Fördermittel bezahlt. Gemeindebrandmeister Jürgen Scholz erklärt: „Wir haben zwar ein ähnliches Fahrzeug in der Ortswehr in Hoppenrade im Einsatz, aber das hat weit weniger Ausstattung an Rettungsgeräten“. Dazu gehören eine Schere und eine Spreize, die bei technischen Hilfeleistungen wie Verkehrsunfällen eingesetzt werden." weiterlesen

28. September 2015

Zebrastreifen für Wustermark

Pressemitteilung

In Wustermark ist der Kreisverkehr zwischen Hamburger und Berliner Straße sowie Potsdamer Allee mit sechs Fußgängerüberwegen ausgestattet worden‎. Vor allem für die Kita- und Schulkinder ist der Heimweg damit sicherer geworden. Die Maßnahme kam auf Anregung der LINKEN Wustermark in Abstimmung mit Bürgern aus der vergangenen Wahlperiode zu Stande.

Unterstützung gaben dabei der Ortsbeirat und der Bauausschuss. "Vor mehr als 18 Monaten sollte die Maßnahme umgesetzt werden, aber nun hat das Warten und ständige Nachfragen endlich ein Ende", freute sich Tobias Bank, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der Gemeindevertretung über die Fertigstellung. "Nun fehlt nur noch eine ausreichende Beschilderung, aber die wird wohl noch kommen." Die Maßnahme wurde komplett vom Land Brandenburg bezahlt.

15. Dezember 2013

Endlich Aufzüge in Wustermark!

Nach jahrelangem Kampf unserer Fraktion um Aufzüge an den Bahnhöfen Wustermark und Elstal, geht mit der feierlichen Inbetriebnahme der Aufzüge in Wustermark am 20.12.13 ein Wunsch in Erfüllung. Die hier der Gemeinde zu Gute kommenden Fördermittel des Bundes sind richtig gut angelegt für die wachsende Gemeinde Wustermark. Nun bleibt nur zu hoffen, dass die Aufzüge lange gegen Vandalismus geschützt werden und wir im nächsten Jahr Aufzüge in Elstal bekommen. Die Gemeindevertretung hat für die Elstaler Aufzüge den Weg frei gemacht und erfüllt damit ein Wahlkampfversprechen der LINKEN, auch in Elstal für Aufzüge zu sorgen. Der Vertrag ist unterschrieben und nun muss nur noch gebaut werden.

9. September 2013

Richtfest der neuen Lagerhalle von Rossmann im GVZ Wustermark

Am 29. August 2013 wurde das Richtfest der neuen Lagerhalle von Rossmann im GVZ Wustermark gefeiert. Von Beginn an unterstütze die Fraktion DIE LINKE die Ansiedlung des Unternehmens und damit die Auslastung des GVZs. Um sich beim Richtfest ein Bild vom Stand der Bauarbeiten zu machen, nahmen die linken Gemeindevertreter Herr Stein und Herr Bank an einer Führung durch den Rohbau teil.

2. August 2013

Ein Sorgenkind erhielt seinen Namen

Wustermark (MZV)

Am vergangenen Donnerstag war es endlich soweit. Der Wustermarker Hafen, der, wegen seines Dornröschenschlafs, in der Vergangenheit immer wieder in die Negativkritik geriet, ist endlich offiziell übergeben worden.
Die Betreibergesellschaft, bestehend aus ElbePort Wittenberge und der Berlin-Brandenburger Collossus Logistics, konnte vor einem Vierteljahr die Ausschreibung für sich entscheiden. Im Rahmen einer Taufparty mit Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) und Staatssekretärin Kathrin Schneider konnten von der Betreibergesellschaft rund 150 geladene Gäste begrüßt werden. Der Binnenhafen im Güterverkehrszentrum (GVZ) Wustermark heißt nunmehr "Havelport Berlin GmbH".
Wie Schreiber betont konnten in den vergangenen zwei Monaten schon etliche Schiffe be- und entladen werden. "Ich sehe die weiteren Pläne der Betreiber als ein positives Zeichen im Hinblick auf den Standort Wustermark", so die Bilanz des Verwaltungschefs der Gemeinde.
Michael Beyer, Geschäftsführer des Hafens zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Erste Aufträge konnten gewonnen werden und zu weiteren Kunden bestehen gute Kontakte. "Die zunehmende Nutzung des Hafens verbessert das logistische und wirtschaftliche Potenzial signifikant."
Zukünftig werden sechs bis zehn Personen im 16.878 Quadratmeter großen Hafen eine Anstellung finden.
Laut Beyer könnte diese Zahl in Zukunft aber auch höher liegen denn eine Halle für Lagerung und Verpackung ist geplant. Außerdem wird eine Erweiterung des Hafens und sogar ein direkter Gleisanschluss in Aussicht gestellt.
Aber auch die bereits bestehende Verkehrsanbindung macht den Hafen als Wirtschaftsfaktor interessant. So ist er an den westlichen Berliner Ring und an die B5 sowie, über Berlin, Magdeburg und Hannover an europäische Wasserstraßen angeschlossen. Außerdem ist ab Ende diesen Monats eine regelmäßige Verbindung zwischen Wustermark und Hamburg geplant.
So ist der Hafen ab sofort der ideale Partner für den Umschlag und Transport von Containern, Massen-, Stück-, und Schwergut, und damit auch für zukünftige Investoren des Wirtschaftsstandorts Wustermark eine echte Alternative.

Quelle: www.die-mark-online.de/heimat/falkensee/falkensee-artikel/dg/0/1/1181821/   (Zugriff am 2. August 2013)