1. August 2017

Hermes-Logistikcenter: Eröffnung im Herbst

von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Noch ist das neue Logistikzentrum von Hermes im Gewerbegebiet Etzin (Havelland) eine große Baustelle. Die zentrale Halle steht, die Technik wird jetzt installiert. In Betrieb gehen soll das Center am 22. November.

Etzin. Das Weihnachtsgeschäft 2017 soll zu großen Teilen vom neuen Standort Etzin aus abgewickelt werden. Deshalb herrscht auf der Baustelle des Logistik-Unternehmens Hermes im Etziner Gewerbegebiet Hochbetrieb. Etwa 150 Bauarbeiter und Techniker sind im Schnitt dort täglich im Einsatz. „Es wird rund um die Uhr und teils auch an Wochenenden gearbeitet. Unser Ziel ist der scharfe Start am 22. November“, sagt Matthias Plack, General Area Manager bei Hermes. Vier Wochen vorher beginnt der Probelauf, so dass die gesamte Technik spätestens Mitte Oktober funktionieren muss.

53 Millionen Euro investiert

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Auto-Service-Unternehmen Mosolf baut Hermes eines von neun neuen Logistikzentren in Deutschland. In Etzin allein werden auf dem 8,6 Hektar-Areal rund 53 Millionen Euro investiert. Eigentümer ist die Hermes-Tochter ECE, die vermietet die Gebäude an die Hermes Germany GmbH. weiterlesen

14. Juni 2017

Erste Ergebnisse zur verkehrstechnischen Untersuchung liegen vor

Quelle: www.focus.de

Nachdem der Landkreis eine verkehrstechnische Untersuchung für die Ortsteile Wernitz, Markee/Markau und Etzin in Auftrag geben hat, wurden am gestrigen Dienstagnachmittag die ersten Ergebnisse durch das beauftragte Planungsbüro vorgestellt.

An der Beratung nahmen neben Landrat Roger Lewandowski auch die von der Verkehrssituation betroffenen Bürgermeister Detlef Fleischmann (Nauen), Holger Schreiber (Wustermark) und Bernd Lück (Ketzin/Havel) teil.

Auf Grundlage der aktuellen und zu erwartenden Verkehrsverteilung hat das Planungsbüro verschiedene Varianten erarbeitet, inwieweit die Belastung des Verkehrs in den oben genannten Ortschaften durch eine neue Straßenerschließung reduziert werden kann. weiterlesen

9. Februar 2017

Baugenehmigung kann nicht verhindert werden

von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Die Erfolgschancen der Gemeinde Wustermark im Havelland, rechtlich gegen die Baugenehmigung für das Hermes-Logistikzentrum in Etzin vorzugehen, sind gleich Null. Das sagt ein Rechtsanwalt, den die Gemeindeverwaltung beauftragt hatte, das Verfahren zu überprüfen.

Wustermark/Wernitz. Gegen die vom Landkreis Havelland erteilte Baugenehmigung für das Hermes-Logistikzentrum im Gewerbegebiet Etzin rechtlich vorzugehen, hätte keine Aussicht auf Erfolg. Zu dieser Erkenntnis kommt ein von der Gemeinde Wustermark beauftragter Rechtsanwalt. „Eine Verletzung der Gemeinde in eigenen Rechten ist nicht erkennbar", urteilt der Anwalt, nachdem er das Baugenehmigungsverfahren für Hermes unter die Lupe genommen hatte. Die Gemeinde könne lediglich auf politischem Weg versuchen, die Interessen ihrer Bürger durchzusetzen. weiterlesen

30. Dezember 2016

Kein Land in Sicht? Logistikern geht der Raum aus

von Birte Ayhan (Quelle: https://newsroom.hermesworld.com)

Logistikimmobilien stehen hoch im Kurs. Insbesondere die fulminante Entwicklung des eCommerce führt zu einem Run auf Lager- und Logistikflächen. Doch vor allem in den Top-Regionen ist vielerorts schlichtweg kein Platz mehr. Auch Hermes investiert in seine Infrastruktur und baut neue Standorte. Vom Suchen und Finden geeigneter Immobilien berichtet Amadeus Kurz, der als Leiter Central Services bei Hermes unter anderem für Bauprojekte verantwortlich ist.

Es wird eng für Deutschlands Logistiker! Lager- und Logistikflächen sind gefragt wie nie. Allerorts bauen Logistikdienstleister wie auch Handelsunternehmen neue Immobilien, in denen Waren gelagert, verpackt und für den Versand sortiert werden. Was auf dem privaten Immobilienmarkt längst ein alter Hut ist, wird nun für die Logistikbranche Realität: Insbesondere in Deutschlands Top-Regionen sind geeignete Grundstücke ein ebenso knappes wie teures Gut. Haupttreiber für die massiv steigende  Nachfrage nach Logistikflächen ist der weiter explodierende eCommerce. Zudem versprechen  Logistikimmobilien vergleichsweise hohe Renditen, so dass diese Anlageklasse inzwischen für Investoren hochattraktiv ist. Auch Hermes investiert in neue Standorte. Das Unternehmen baut seine logistische Infrastruktur bis 2019 für rund 300 Millionen Euro aus. Viel zu tun also für Amadeus Kurz, der als Leiter Central Services bei der HLGD/HTL unter anderem für Bauprojekte verantwortlich ist. Ein Gespräch mit der Hermes Unternehmenskommunikation über Marktentwicklungen, Wutbürger sowie das Zusammenwirken von Wachstum und Nachhaltigkeit. weiterlesen

6. Dezember 2016

Verkehrskollaps befürchtet

von Jens Wegener (Quelle:www.maz-online.de)

Schon jetzt fahren etwa 1000 Fahrzeuge täglich durch das kleine Dorf Wernitz. Mit der Eröffnung des Hermes-Logistikzentrums im November 2017 in Etzin steigt die Zahl der Lkw und Transporter enorm an. Die Anwohner schlagen Alarm.

Wernitz. Morgens halb zehn in Wernitz: Durch das 320-Seelen-Dorf rauschen Fahrzeuge, fast ohne Unterbrechung. Dabei sind Pkw in der Minderheit. Es fahren vor allem große Lkw, die voll mit Fahrzeugen oder leer zur Firma Mosolf ins Gewerbegebiet Etzin unterwegs sind. Alle müssen im Ort durch die schwer einsehbare S-Kurve. Manchmal hält sogar ein Lkw-Fahrer an, wenn er im Verkehrsspiegel erkennen kann, dass ein anderer Brummi entgegenkommt. An die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30 km/h halten sich gefühlt die wenigsten. „Gebremst wird erst in der Kurve“, weiß Gudrun Knuth nur zu gut. Sie wohnt mit ihrer Familie genau an der S-Kurve. „Seit 20 Jahren haben wir nicht eine Nacht mit geöffnetem Fenster schlafen können. Abends geht der Krach bis Mitternacht, morgens beginnt er ab 4 Uhr“, sagt die genervte Frau. weiterlesen

16. Dezember 2014

Pressemitteilung

"Wir Wustermarker Kreistagsabgeordneten von CDU und LINKEN haben kein Verständnis dafür, dass der am Montag gestellte Antrag für einen Blitzer in Wernitz im Kreistag keine Mehrheit fand." so Roland Mende (CDU) und Tobias Bank (LINKE).
Fraktionsübergreifend wollte man sich für ein Geschwindigkeitsüberwachungsgerät einsetzen. Sowohl Kreisverwaltung als auch die nun dagegen stimmenden erneut gewählten Mitglieder des Kreistages aus verschiedenen Fraktionen hatten bereits in der vergangenen Wahlperiode die Notwendigkeit erkannt, was dazu führte, dass die am Montag beantragten 75.000 Euro bereits in den damaligen Kreishaushalt eingestellt wurden.
"Warum der Antrag abgelehnt wurde, erschließt sich uns nicht. Da sich die Einnahmesituation des Kreises verbessert hat, ist also Geld dafür da. Die Notwendigkeit für den Blitzer ergibt sich aus vorliegenden Fakten: Die durchschnittliche Geschwindigkeit in der 30er km/h-Strecke in Wernitz beträgt 65 km/h, im vergangenen Quartal kam es monatlich zu teilweise schweren Verkehrsunfällen in oder vor Wernitz und regelmässig erzwingen vor allem LKWs sich die Vorfahrt auf dem Zebrastreifen in der Ortsmitte. Ein unhaltbarer Zustand, der seinesgleichen im Landkreis sucht."
"Wir können nur hoffen, dass die Kreisverwaltung im Nachtragshaushalt die notwendigen Mittel zur Verfügung stellt."

12. Oktober 2013

Der Zebrastreifen für Wernitz kommt - DIE LINKE wirkt!

Nach jahrelangen Kämpfen für eine Verkehrsberuhigung in Wernitz, gibt es nun einen grösseren Erfolg für die Wernitzer zu verzeichnen. Endlich kam es zum ersten Spatenstich für den Verkehrsgängerüberweg (Zebrastreifen) mit Beleuchtung. Dieser soll für eine Verkehrsberuhigung sorgen und den Anwohnern eine sichere Überquerung der durch den Ort führenden Landesstrasse ermöglichen. Der jetzige Erfolg ist nachweislich auf eine Sitzung, welche die Linksfraktion Wustermark organisierte, zurückzuführen. DIE LINKE wirkt, auch ausserhalb der Gemeindevertretung.