25. August 2017

54 neue Wohnungen am Ernst-Thälmann-Platz

von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Die Wustermarker Gemeindevertreter stimmten der Maximalvariante für die Verdichtung in dem Elstaler Wohngebiet am Ernst-Thälmann-Platz zu. Fünf Mehrfamilienhäuser können entstehen.

Wustermark/Elstal. Enttäuscht, wütend, unzufrieden – so verließen die etwa zehn Anwohner des Elstaler Wohngebietes Ernst-Thälmann-Platz am Dienstagabend die Aula der Grundschule in Wustermark. Kurz zuvor hatten sich die Gemeindevertreter dort nach langer Diskussion für die Maximalvariante der weiteren Bebauung des Ernst-Thälmann-Platzes entschieden und damit den Wünschen des Eigentümers entsprochen.

Nun können, die Baugenehmigungen vorausgesetzt, fünf neue Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 54 Wohneinheiten entstehen (MAZ berichtete). Parallel dazu verpflichtete sich Eigentümer Matthias Köppel, „die vorhandenen Bestandswohneinheiten zu sanieren“. Vor allem müssen die Dächer saniert, das Dachgeschoss ausgebaut und die Fallrohre erneuert werden. Köppel weiter: „Jeder Mieter kann darüber hinaus selbst entscheiden, ob wir sein Bad erneuern und modernisieren sollen.“ Das sei maßgeblich für eine Mietererhöhung.

Die Angst vor höheren Mieten aber auch die Sorge, den „Blick ins Grüne“ verlieren zu können, wenn weitere Häuser entstehen, hatten Anwohner eine Unterschriftensammlung an Gemeindevertretervorsteher Oliver Kreuels (CDU) übergeben, in der jede zusätzliche Bebauung abgelehnt wird. Ebenso richtete Anwohnerin Simone Langkabel, die seit 2000 dort lebt, in der Bürgerfragestunde einen Appell an die Gemeindevertreter, „am Ernst-Thälmann-Platz durch weitere Verdichtung nicht einen sozialen Brennpunkt“ entstehen zu lassen. „Dort wohnen jetzt schon Menschen, von denen viele arm und sozial schwach sind. Wenn die Mieten steigen, wird es noch schwieriger. Und wenn auch noch Bäume verschwinden, bekommen wir eine höhere Lärmbelästigung durch die Bahnnähe.“

Investor und Eigentümer Matthias Köppel erklärte, dass „die zusätzlichen 54 Wohneinheiten das Minimum sind, was bei der Systembauweise, die wir vornehmen, an dem Standort in Frage kommt.“ Deshalb seien fünf neue Häuser nötig. Die zwischenzeitlich vorgeschlagene Variante, nur drei Häuser, aber dafür größere zu bauen, funktioniere nicht, so der verantwortliche Architekt. Auch der Antrag von Tobias Bank (Linke), das Vorhaben in zwei Abschnitte zu teilen und über die umstrittenen zwei Häuser zu einem späteren Zeitpunkt zu befinden, fand keine Mehrheit.

Am Ende setzte sich das Argument mehrerer Gemeindevertreter durch, das da heißt: „Wir brauchen dringend neue Wohnungen in Elstal“. Außerdem, so Christina Hanschke (SPD), „will der Investor dafür sorgen, dass das von den Anwohnern bemängelte wilde Parken eingeschränkt wird, in dem er zwei große Parkgaragen baut.“ 15 Euro monatlich für einen Stellplatz halte sie für zumutbar. Man dürfe auch nicht außer Acht lassen, so Robert Rosenbusch (CDU), dass es gelingt, „preiswerten Wohnraum an der Stelle zu erhalten“. Die Mieten in den Neubauten sollen bei etwa 8 Euro pro Quadratmeter liegen.

22. August 2017

Lokführer-Azubis werden alle übernommen

von Jens Wegener (Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung vom 22. August 2017)

Die Havelländische Eisenbahn AG gehört zu denTop-Ausbildungsbetrieben Brandenburgs

Elstal. Lokführer zu werden, ist der Traum vieler Jungen. Sogar Mädchen interessieren sich für diesen Beruf. Zwei der derzeit 17 Auszubildenden der Havelländischen Eisenbahn AG (HVLE), die den Beruf des Industriemechanikers mit der Spezialisierung Lokomotivführer lernen, sind Frauen. Beide im drittenLehrjahr. Sie konnten wegen einer wichtigen Ausbildungsetappe am Montag am Bahnhof Elstal nicht dabei sein, mussten ihren männlichen Kollegen den Vortritt lassen. Die durften gemeinsam mit HVLE-Vorstand Ludolf Kerkeling und IHK-Präsidentin Beate Fernengel auf eine 3300 PS-starke Diesellok klettern und sich über eine Urkunde und 500 Euro freuen.

Die IHK zeichnete die Havelländische Eisenbahn AG, die ihren Firmensitz in Spandau hat, aber in absehbarer Zeit nach Elstal auf den entstehenden Bahn-Technologie-Campus umzieht, als „Top-Ausbildungsbetrieb“ 2017 aus. Insgesamt werden sechs Betriebe im IHK-Kammerbezirk Potsdam geehrt.

Mehrere Kriterien sprechen für die HVLE, sagte Beate Fernengel und zählte auf: „Seit August 2011 bildet die HVLE durchgängig junge Leute aus. Im Schnitt fünf pro Jahr. Und die haben sehr gute Chancen, nach der Lehre übernommen zu werden.“ Bisher sei das nur einmal nicht der Fall gewesen, weil der Azubi von weit herkam und Heimweh hatte.

Für die HVLE spreche außerdem, dass sie Schulen der Region zwischen 15 und 20 Schülerpraktika ermögliche, die Azubis an Bildungsmessen und beispielsweise auch an dem europäischen Programm „Rassmus“ teilnehmen dürfen. „Nächste Woche fahren einige unserer Lehrlinge wieder für fünf Wochen nach Italien“, ließ Ausbildungsleiter Thomas Franke wissen. Zudem habe die HVLE seit Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Spezialmaschinenbau und Ausbildungs GmbH Kirchmöser (Spema), wo die potenziellen Lokführer ihre Grundkenntnisse vermittelt bekommen, so Franke.

Einer der Azubis ist Pascal Möhring. Den 16-jährigen Jungen hat es aus Eberswalde zur Havelländischen Eisenbahn verschlagen. Die Entfernung sei kein Problem, denn während der Woche lebt er mit anderen Azubis in einer der Betriebswohnungen der HVLE. „Meine Eltern haben mir erzählt, dass ich schon als Zweijähriger immer gesagt habe, mal eine Lok fahren zu wollen. Dass das klappt, daran arbeite ich jetzt“.

Der Landkreis Havelland, der Mehrheitseigner der Havelländischen Eisenbahn AG ist, nimmt die Auszeichnung der IHK wohlwollend zur Kenntnis. „Ich freue mich, dass ein Unternehmen des Landkreises Havelland diesen bedeutsamen Preis bekommt“, sagte Kreisdezernentin Elke Nermerich. Es zeige, dass der Landkreis mit seinen Unternehmen, die sinnbildlich für das Havelland stehen, Ausbildungs- und Arbeitsplätze mit einer guten Perspektive zur Verfügung stelle. „Sie tragen damit ihren Teil bei, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, den klugen Köpfen im Havelland eine berufliche Perspektive zu geben und sie damit an die Region zu binden“, so Nermerich weiter.

Die Havelländische Eisenbahn AG wirbt mit ihrer Ausbildung auf vielen Berufsmessen. Dazu gehört auch die Ausbildungsbörse des Landkreises Havelland in Paaren im Glien.

19. August 2017

Pflegeheim entsteht im zweiten Anlauf

von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Die Immanuel Diakonie GmbH will in der Kirschsteinsiedlung in Elstal eine vollstationäre Wohnstätte für Senioren errichten. Von dem ursprünglichen Plan aus dem Jahr 2012 weicht man nun etwas ab. Trotzdem gibt es positive Signale aus der Gemeinde.

Elstal. Was im Jahr 2012 schon einmal auf dem Plan der Immanuel Diakonie GmbH stand, soll nun mit etwas Zeitverzug umgesetzt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft des Service-Wohnens in Elstal – zwischen Eduard-Scheve-Allee, Bahnhofstraße und Rosa-Luxemburg-Allee – soll ein Seniorenpflegeheim gebaut werden. „Wir gehen von 90 bis 120 Plätzen in dem dreigeschossigen Gebäude aus“, sagt Silvio Plaasch vom verantwortlichen Architektenbüro Milkoweit in Berlin. Läuft alles nach Plan, könnte im Frühjahr 2018 bereits Baubeginn sein, und etwa ein Jahr später die Eröffnung.

Vorher gibt es allerdings noch einige Hürden zu überwinden. Die Gemeindevertretung Wustermark muss zustimmen, dass anders als im bestehenden Bebauungsplan „Kirschsteinsiedlung“ aus dem Jahr 2012 geplant, zwei Baufelder hinzukommen. Es betrifft insgesamt 235 Quadratmeter“, so der Architekt. weiterlesen

17. Juni 2017

Wohnungen zu preiswerten Mieten im ehemaligen Olympischen Dorf in Elstal

von Tobias Bank, Vorsitzender DIE LINKE. Fraktion in der Gemeindevertretung Wustermark

Tobias Bank

Als während der vergangenen Sondersitzung der Gemeindevertretung Wustertmark verschiedene Architektenentwürfe zur zukünftigen Wohnbebauung des ehemaligen Olympischen Dorfes vorgestellt worden, kam es am Rande auch zu ersten Aussagen über die zukünftigen Mieten. Der Vertreter der Firma Terra Plan, Erik Roßnagel, reagierte damit offenbar auf Diskussionen um Sozialwohnungen im Olympischen Dorf von vor zwei Jahren. DIE LINKE. Wustermark hatte sich damals für eine Quote von Sozialwohnungen im Wohngebiet Olympisches Dorf stark gemacht und wollte darüber die Bevölkerung abstimmen lassen. Beide Vorschläge wurden damals abgelehnt

Nun scheint das Thema wieder aktuell zu sein. „Durch unsere Forderung nach sozialem Wohnungsbau haben wir vor zwei Jahren den Investor des Olympischen Dorfes anscheinend für das Thema sensibilisiert und daher ist es ein gutes Signal, dass es nun auch bezahlbaren Wohnraum im Olympischen Dorf geben soll. Nur teure Eigentumswohnungen entsprechen nicht unserer Vorstellung von einer sozial ausgewogenen Siedlungsstruktur. Es bleibt abzuwarten, ob die Mieten dann tatsächlich auch, zum Beispiel für Mitarbeiter des Erlebnisdorfes, bezahlbar sein werden“, so Tobias Bank, Gemeindevertreter der LINKEN im Wustermark, zur Ankündigung des Investors Terra Plan, auch Wohnungen mit weniger hohen Mieten schaffen zu wollen.

Herr Dahl, der den Erlebnisshof in Elstal weiterentwickeln und weitere Arbeitsplätze schaffen möchte, berichtete bereits, dass er als Arbeitgeber öfter Nachfragen nach Wohnungen im unteren Preisniveau von seinen Arbeitnehmern bekäme. Gerade in den Kommunen, die in den vergangen Jahren viel Zuzug erfuhren, wie etwa Falkensee, Brieselang oder Wustermark, fehlt es seit längerem an kleinen und bezahlbaren Wohnungen.

16. Juni 2017

Mehr bezahlbare Wohnungen in Städten und Wachstumsregionen schaffen – Mix von Förderinstrumenten nötig

Auftakt der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Nürnberg

Der Deutsche Städtetag zeigt sich besorgt angesichts des weiterhin bestehenden Wohnungsmangels und überdurchschnittlich steigender Mietpreise. Zwar sind in den vergangenen Jahren sowohl die Zahl der erteilten Baugenehmigungen als auch die Zahl fertiggestellter Wohnungsneubauten gestiegen. Vor allem in Groß- und Universitätsstädten mit wachsenden Einwohnerzahlen bleibe es für breite Bevölkerungsschichten aber weiterhin sehr schwierig, bezahlbare Wohnungen zu finden. In anderen Städten und Regionen dagegen drohen Leerstände und Preisverfall. Das betonte der Vizepräsident des kommunalen Spitzenverbandes, der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, zum Auftakt der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Nürnberg.

„Trotz aller Anstrengungen und zusätzlicher Fördermittel ist die Wohnungsfrage noch längst nicht gelöst. Bund und Länder müssen ihr Engagement für mehr Wohnungen verstärken und den Wohnungsbau über einen geeigneten Mix von Förderinstrumenten attraktiver machen. Außerdem benötigen die Städte zusätzliche Unterstützung, damit mehr Bauland mobilisiert werden kann. Wohnungsmangel betrifft nicht alle Städte, aber wo er auftritt, muss gehandelt werden“, sagte Maly. Er rief Bund und Länder zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung auf, an der die Städte mitzuwirken bereit seien. Verstärkt werden sollten vor allem Anreize und Förderung, um neuen preiswerten Wohnraum zu schaffen, Mieterinnen und Mietern mit niedrigen und mittleren Einkommen mehr bezahlbare Wohnungen anzubieten sowie Wohneigentum zu unterstützen. weiterlesen

17. Februar 2017

Pressemitteilung zum Entwurf der kreislichen Schulentwicklungsplanung in Bezug auf die Gemeinde Wustermark

von Tobias Bank, DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Havelland

Tobias Bank

„Dass im Entwurf der kreislichen Schulplanung die Weiterentwicklung der Oberschule Elstal zu einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe bisher nicht vorgesehen ist, wird dem Potenzial der Elstaler Schule und ihrem zentralen Standort im Osthavelland nicht gerecht“, kommentierte der Elstaler Kreistagsabgeordnete Tobias Bank die kürzlich vorgestellte Schulentwicklungsplanung.

„Die nötigen Platzkapazitäten und der nötige Ausbaustandard in der Schule sind weitestgehend vorhanden, der stete Bevölkerungszuwachs in Wustermark spricht für einen Bedarf vor Ort und das Wirtschaftsprofil der Schule spricht jetzt schon viele Eltern und Schüler aus umliegenden Kommunen an. Wollen wir warten bis die Wohngebiete Heidesiedlung und Olympisches Dorf fertig entwickelt sind und die Schüler in Nachbarkommunen zur Schule gehen müssen? Vor dem Hintergrund, dass wir von über 2000 zusätzlichen Einwohnern in den kommenden fünf Jahren in Wustermark ausgehen, sieht eine zukunftsorientierte Schulplanung anders aus“, so Bank, der auch Gemeindevertreter in Wustermark ist, weiter.

„Wir müssen in Sachen Schule die strukturellen Gegebenheiten im Landkreis dem Bedarf anpassen und nicht hunderte Schulkinder täglich zwischen den Wohn- und Schulstandorten hin- und herfahren. Falls einzelne Schulen ihre Klassen nicht voll bekommen, dann darf das nicht zulasten anderer Schulen gehen. Stattdessen sollten wir über kleinere Klassen, weniger Züge je Standort oder kompensierende Maßnahmen, wie Erweiterungen einzelner Schulportfolios, nachdenken.“

„Der Wustermarker Bürgermeister sollte das Thema endlich zur Chefsache machen, die kommenden vier Wochen für eine inhaltlich stichfeste Stellungnahme gegenüber dem Landkreis nutzen und diese mit einer längst überfälligen eigenen Perspektivplanung für den Schulstandort Elstal flankieren.“

 

Zu diesem Thema erschien auch ein Artikel in der BRAWO.

14. Januar 2017

Verkauf in trockenen Tüchern

von Patrik Rachner (Quelle: www.moz.de)

Elstal (MOZ) Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen: Die rund 46,5 Hektar große Fläche der ehemaligen "Adler- und Löwenkaserne" in Elstal ist an einen privaten Investor durch den Landesbetrieb Brandenburgische Boden, der Verwertungsgesellschaft für Konversionsflächen, verkauft worden. Das bestätigte Thomas Vieweg vom Finanzministerium des Landes Brandenburg auf Anfrage.

"Zum Inhalt des geschlossenen Kaufvertrages können wir allerdings keine weiteren Angaben machen", sagte er. Über die Kaufsumme wurde zunächst Stillschweigen vereinbart. Im Haushaltausschuss war zuletzt der Veräußerung politisch zugestimmt worden.

Indes soll es sich beim Investor federführend um Robert Dahl handeln, der bereits auf dem Nachbargrundstück Karls Erlebnisdorf erfolgreich betreibt, wie mehrere Quellen bestätigten. Noch im Januar sollen die detaillierten Pläne bekannt gegeben werden. weiterlesen

10. November 2016

Unternehmertag in Elstal

Zum sechsten Mal fand in dieser Woche der Unternehmertag an der Oberschule Elstal in der Gemeinde Wustermark statt. Insgesamt 19 Unternehmen stellten sich den rund 100 SchülerInnen vor und warben mit Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.‎

Bürgermeister Holger Schreiber hob die florierende Entwicklung der Region hervor und dankte den Unternehmen für Ihre Präsenz. Der Kreistagsabgeordnete Tobias Bank aus Elstal, der den Unternehmertag gemeinsam mit Ulrike Bommer aus Wernitz vor sechs Jahren ins Leben rief, freute sich besonders, dass auch die Havellandkliniken Unternehmensgruppe und die Havelländische Eisenbahn als kreiseigene Unternehmen vor Ort waren.

1. November 2016

Fehlende Ausstattung der Bürgerbegegnungsstätte (BBS) Elstal

Brief des Fraktionsvorsitzenden der LINKEN Wustermark Tobias Bank an Bürgermeister Holger Schreiber

Tobias Bank

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Holger,

hier wie besprochen die Liste der fehlende Sachen in der BBS Elstal. Die Sachen fehlen natürlich schon seit Anfang des Jahres, aber wir wollten nicht gleich rummeckern und dachten, die Sachen kommen noch. Der Ortsbeirat scheint die Sachen ja leider bisher nicht eingefordert zu haben. Schade, dass das Ganze nun wieder einmal zur Chefsache (Bürgermeister) werden muss, damit sich etwas tut.

Schaut mal, was ihr machen könnt. Wir nehmen ja von den privaten Mietern auch nicht wenig Geld, da können sie doch eine gut ausgestattet Küche erwarten. Bis Ende Oktober wäre es gut, wenn die fehlenden Sachen noch kommen würden, wenigstens die Spiegel und der Staubsauger.

Vielen Dank und beste Grüße
Tobias Bank

 

Hier die Liste mit den fehlenden Sachen bzw. Wunschsachen für die BBS Elstal:

- unbedingt Messer Set (Schälmesser / kl. universal Messer), gab es in der alten BBS
- Topf-Set (leider nur ein Topf vorhanden), gab es in der alten BBS‎
- unbedingt Salatbestecke, gab es in der alten BBS‎
- wünschenswert wäre Grillzange, gab es in der alten BBS‎
- Kochlöffel, Schneebesen, Suppenkelle, falls man vor Ort noch etwas kochen/warm machen möchte
- Servierplatten (für Fleisch etc.) leider auch nur 1 vor Ort, gab es in der alten BBS‎
- Vasen für die Tische (haben die Mieter bzw. Historia bisher immer von zu Hause mit‎gebracht), in der alten BBS gab es Vasen
- wünschenswert wären Dekogläser für Teelichter (waren in der alten BBS vorhanden)
- wünschenswert wäre ein Tablett‎, gab es in der alten BBS
- Dreckschippe fehlt, leider nur Handbesen vor Ort
- Staubsauger für die Schmutzmatten wäre gut,  gab es in der alten BBS
- zwei Spiegel, einen gab es in der alten BBS
- wünschenswert wäre Frischhaltefolie, gab es in der alten BBS auch‎ (Alu-Folie ist umweltpolitisch abzulehnen)
Sonstiges:
- ‎für den großen Raum hinten wären zwei schmale, abschließbare Eckvitrinen für Historia gut, damit der Raum mit Leben gefüllt wird und der Schall zusätzlich geschluckt wird
- außerdem braucht Historia eine "Erlaubnis", die neue Ausstellung an die Galerieleisten hängen zu dürfen, es gibt wohl Bedenken wegen des Gewichts

11. Oktober 2016

Nachholebedarf auf dem Friedhof

Von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

Der allgemeine Zustand des Elstaler Friedhofes ärgert viele Einheimische. Vor allem die Wege müsste dringen befestigt werden, weil Gehbehinderte dort kaum laufen können.

Elstal. Schon die beiden Straßen, die zum Elstaler Friedhof führen, sprechen Bände: Die Friedhof- und die Gartenstraße sind mit Löchern übersät. Mehr als Schrittgeschwindigkeit ist nicht möglich, ohne sich das Auto zu zerstören. Wer die Buckelpiste geschafft hat und das Eingangstor zum Friedhof öffnet, ist zunächst positiv überrascht. Ein neu gestalteter und gepflasterter Weg führt direkt zur Kapelle. Links und rechts hat die Gemeinde einige junge Bäume gepflanzt. Der Putz und der Turm der Kapelle sind erneuert worden, ebenso wie die Fläche, wo die Abfallbehälter stehen. „Schön sind auch die Wasserentnahmestellen“, sagt die Elstalerin Roswitha Schieritz.

Aber damit haben sich die Komplimente an die Gemeinde Wustermark auch erledigt. Gemeinsam mit Bärbel Voigt und Jutta Dierich hat sie eine Mängelliste für den Friedhof geschrieben. „Wir hoffen, dass sich bald etwas zum Positiven verändert“, sagt Bärbel Voigt und zählt das Wichtigste auf: „Die Seitenwege sind praktisch gar nicht mehr vorhanden. Wer gehbehindert ist oder im Rollstuhl sitzt, kommt in dem Sandboden gar nicht vorwärts. Dazu ist die Landschaft uneben, Wurzeln gucken aus der Erde, was eine große Stolpergefahr bedeutet.“ weiterlesen

6. Oktober 2016

Informationstafeln an drei Bahnhöfen geplant

Von Jens Wegener (Quelle: www.maz-online.de)

An den Bahnhöfen Wustermark, Priort und Elstal sollen sich Reisende besser über ankommende und abfahrende Züge und Busse informieren können. Dynamische Fahrgastinfotafeln sollen aufgestellt werden.

Wustermark. Auf einer elektronischen Anzeigetafel über die abfahrenden und ankommenden Züge und Busse informiert zu werden, ist für Fahrgäste am Falkenseer und Nauener Bahnhof längst zur Gewohnheit geworden. Diesen Service soll es auch bald in der Gemeinde Wustermark geben. Einen entsprechenden Antrag zum Aufstellen dynamischer Fahrgastinformationen an den Bahnhöfen Wustermark, Elstal und Priort hatte die Fraktion der Linken im Juni gestellt. Jetzt liegen erste Ergebnisse der Wustermarker Verwaltung vor.

Die hatte sich bei der Nauener Stadtverwaltung über Kosten, Fördermittel und das Prozedere informiert, wie es beim Aufstellen der Tafel am Bahnhof Nauen abgelaufen ist. Die Erkenntnisse aus den Recherchen münden in der Empfehlung an die Wustermarker Gemeindevertreter, solche Informationstafeln für Wustermark und Priort für 2017 ins Auge zu fassen und entsprechende Fördermittelanträge an den Landkreis Havelland zu stellen. Für Elstal soll der Antrag auf Zuschüsse 2018 erfolgen, weil erst die Planungen für den Bahn-Campus der Havelländischen Eisenbahn uns des Landkreises vorliegen sollten. weiterlesen

9. April 2015

Brief des Fraktionsvorsitzenden der LINKEN Tobias Bank an Bürgermeister Holger Schreiber zur Turnhalle in Elstal

‎Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

anbei sende ich Ihnen kürzlich aufgenommene Fotos von der Turnhalle in Elstal. Ihr Zustand sowie der allgemeine ‎Platzmangel (hierzu wurde auf Fotos verzichtet) in der Turnhalle machen einmal mehr deutlich, wie dringend eine neue Turnhalle in der Gemeinde gebraucht wird. Erst recht, weil die Turnhalle in Elstal durch die Oberschule und dem größten Sportverein der Gemeinde Wustermark mitbenutzt wird. WWG und DIE LINKE haben immer wieder deutlich auf diesen Umstand aufmerksam gemacht.

Durch eine veränderte Schwerpunktsetzung in der Gemeindeentwicklung, welche einstimmig durch die Gemeindevertretung gefasst wurde, ist es unwahrscheinlich, dass die Gemeinde Wustermark zeitnah eine neue Turnhalle bauen wird. Dies ändert aber nichts am Bedarf und am Zustand der Halle in Elstal, die ja auf jeden Fall weiterhin für Sport genutzt werden wird. Sei es, weil es noch keine neue Halle gibt oder durch eine Nachnutzung. Jede kleine Investition würde sich also lohnen.

Daher würde ich Sie im Namen der Fraktion DIE LINKE um folgendes bitten:

1. Bitte geben Sie dem Bauausschuss nach der Sommerpause 2015 eine Übersicht über die Mängel an der Turnhalle in Elstal und eine Kosteneinschätzung zur Behebung dieser Mängel.

2. Bitte prüfen Sie, ob wenigstens für die größten Mängel an der Turnhalle in Elstal im zweiten Nachtragshaushalt Geld zur Verfügung gestellt werden kann.

3. Bitte prüfen Sie rein hypothetisch, ob nicht durch einen kleineren Zusatzbau auf der linken Seite der Turnhalle (da befindet sich derzeit ein Stück Wiese), eine Verbesserung des Platzangebotes erreicht werden könnte.

Nur als Idee, aber es könnten beispielsweise in einem Zusatzbau auf der linken Seite möglicherweise länger nicht gebrauchte, kleinere Sportgeräte untergebracht werden, um mehr Platz in der Halle zu schaffen. Möglicherweise könnte man dort auch zwei Garagen aufstellen, um die Garagen auf der rechten Seite der Halle anders, beispielsweise als Anbau, zu nutzen. Aber das sind nur Ideen, die natürlich - vor allem mit den Vereinen, die die Halle nutzen – diskutiert und denkmalschutztechnisch sowie baulich und kostentechnisch geprüft werden müssen. Ich würde mich freuen, wenn der Bauausschuss dazu Gelegenheit bekommen würde.

Vielen Dank für Ihre Mühe.  

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Bank
Vorsitzender der Linksfraktion

 

Hier können Sie die Mängel an der Turnhalle in Augenschein nehmen.